Die „Hamburger Nachrichten“ wurden gegründet 1792. Vereinigt 1814 mit dem 1673 gegründeten „Relations-Courier“, der ältesten Zeitung
Hamburgs, 1934 vereinigt mit dem 1731 gegründeten „Hamburgischen Correspondenten“.
Verboten 1939. - Vormals: Hermann’s Erben, Dr. Hermann Hartmeyer. - Neuherausgabe von Dipl.-Ing. Gerhard Helzel.

Die Zeitung erscheint vierteljährlich.

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Endlich: die Sommer-Ausgabe fertig (rechts)!

Sie wird im Laufe des Freitag-Nachmittag in die Presse+Buch-Bahnhofsbuchhandlungen gebracht und dürfte dort gegen 18 Uhr zu haben sein. Die Zeitschriftenläden werden am Dienstag beliefert.

Hamburger Schulreform verhindert!
(18.7.2010)

Die Reformgegner in Hamburg haben gewonnen. Die sechsjährige Primarschule wird nicht eingeführt. Landesabstimmungsleiter Beiß sagte, 276.304 Bürger hätten sich für den Erhalt der vierjährigen Grundschule ausgesprochen.

Für die Einführung der Primarschule stimmten dem vorläufigen Endergebnis zufolge nur 218.065 Bürger. Die Wahlbeteiligung lag bei ca. 39 %. Damit siegte die Initiative "Wir wollen lernen" gegen alle im Rathaus vertretenen Parteien und erteilte diesen einen Denkzettel. Die Propaganda der Bürgerschaft gegen die Initiative hat 200.000 Euro gekostet, die in den Sand gesetzt wurden.

Bürgermeister Ole von Beust tritt zurück.
(18.7.2010)

Er wird am 25. August sein Amt aufgeben. Das hat er am Sonntag dem 18. Juli um ca. 17.30 Uhr bei einer Pressekonferenz im Rathaus mitgeteilt. Sein Nachfolger soll Innensenator Christoph Ahlhaus werden. Die schwarz-grüne Koalition will man fortsetzen.

Die CDU zittert, tritt von Beust am Sonntag zurück?
(13.7.2010)

In Hamburg zittert jetzt die CDU: Man ist in Sorge, daß die Abstimmung am Sonntag über die Schulreform noch lange Zeit nachwirken wird. Manche denken: Wie bekommen wir das nur wieder weg? Man möchte natürlich, daß von Beust nicht immer den Schwanz der Grünen spielt. Seit sich mehrere Unions-Kultusminister, Beusts Parteifreunde also, am Wochende gegen die Primarschule geäußert haben, gärt es in Hamburg. Wird von Beust deswegen am Sonntag zurücktreten, wenn die Primarschule in der Volksabstimmung abgelehnt wurde? Die Hamburger CDU hatte zum großen Teil nur aus Loyalität, aber nicht aus Überzeugung zur Primarschule ja gesagt. Wir meinen, es ist zu befürchten, daß Beust sich erstmal weitermacht und dann im folgenden Vierteljahr zurücktritt.
Sein Hamburger Parteifreund und Fraktionsleiter Frank Schira behauptete, keine Rücktrittspläne zu kennen, hat aber für den Sonntag um 16 Uhr zu einer Sitzung des neugewählten Landesvorstandes eingeladen. Da wird vielleicht noch nicht gleich ein großer Paukenschlag zu hören sein, zudem die Wahllokale erst um 18 Uhr schließen, aber die Vorbereitung eines Politikwechsels, denn die meisten CDU-Mitglieder sind mit der Einführung der Primarschule, nur um an der Macht zu bleiben, nicht so ganz einverstanden.

Schulreform in Hamburg: die CDU ist oftmals zerstritten!
(11.7.2010)

Der Hamburger CDU-Mann Dirk Fischer sagte es dem Herausgeber, als dieser das Thema ansprach: „Wir müssen die Schulreform befürworten, weil wir sonst die Macht an die SPD abgeben müßten.“ Wenn wir diese Logik nicht teilen, so können wir das am nächsten Sonntag in einem Volksentscheid.
Eine Frage der Zeit, bis es sich herumsprechen wird, daß man die lateinische und griechische Sprache von der GAL nicht so bevorzugt gefördert haben will, wie das die klassischen humanistischen Gymnasien tun. Der alte Widerspruch „gebildete Schichten“ und „Volk“ wurde wieder neu in den Mittelpunkt gestellt. Es geht nicht um die Forderung, die Besten zu fördern, sondern lediglich ein Mittelmaß, wobei ein neues, heilloses Durcheinander geschaffen würde.
Die Hauptsache für die jetzige Hamburger Regierung: Es muß schnell versucht werden, vollendete Tatsachen zu schaffen, so daß man nicht wieder zurück kann. Wer versucht, erstmal auf Probe eine neue Schulform einzufüren, den wird die GAL nicht dulden. Vielmehr sollen alle auf die gleiche Niveaulosikeit zurückgeführt und damit die klassenlose Gesellschaft propagiert werden. Da wedelt doch wieder einmal der Schwanz (=GAL) mit dem Hund (=CDU)! Es reicht!
Auch Nicht-Hamburger CDU- und CSU-Politiker tadeln die Hamburger CDU:
Ludwig Spaenle, Präsident der Kultusministerkonferenz (CSU) in der „Welt am Sonntag“
„Systemkonstanz ist entscheidend für gute Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler“. Das habe die jüngste Bildungsvergleichsstudie der Bundesländer gezeigt. Aus bayerischer Sicht sei der vom schwarz-grünen Senat in Hamburg geplante Weg falsch. „Wir dürfen nicht die Einheitsschule vorbereiten, sondern müssen die individuelle Förderung der Kinder verbessern, das leistet das differenzierte, mehrgliedrige Schulsystem“, sagte Spaenle.
Niedersachsens neuer Kultusminister Bernd Althusmann (CDU): „Ziel muß es sein, die Unterrichtsstrukturen und die Qualität von Unterricht zu verbessern. Statt ständiger Bildungsreformen braucht Schule Kontinuität.“
Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU) sprach sich für einen Stopp der Hamburger Reform aus und tadelte seine eigene Partei, die nach vielen Landtagswahlen leichtfertig das Bildungsressort an die kleineren Partner abgetreten habe: „Es geht nicht, nur die Bildungsrepublik auszurufen und dann nichts zu liefern. Meine Partei muß zu ihrer Verantwortung stehen.“
Die baden-württembergische Kultusministerin Marion Schick (CDU) warnte davor, die Axt an das Gymnasium zu legen. „Es gibt kein überzeugendes Modell für ein Gymnasium mit weniger als acht Jahren.“ Sie tadelt auch den allgemeinen Trend zur Gemeinschaftsschule. Aus ideologischen Gründen hänge man dabei der Fantasie an, daß die Gemeinschaftsschule die soziale Schichtung abbauen würde.

Achtung: die Mai-Ausgabe wird nicht gedruckt, da zu wenig Anzeigen eingegangen sind.

Hochbahn-Chef Günter Elste: Stadtbahn muß kommen!

Am Montagabend, 28. Juni, wurde nach 19.30 Uhr im Hamburg-Journal ein Beitrag über den Anstieg der Fahrgastzahlen des HVV in Hamburg gebracht. Dabei kam auch der Vorsitzende der Hamburger Hochbahn, Günter Elste, zu Wort. Er nahm sehr deutlich für die Stadtbahn Partei, betonte, daß man ohne sie diese Zuwächse nicht mehr werde beherrschen können, verglich die höhere Kapazität der Stadtbahn mit der der Busse und betonte, daß man in Zukunft ohne die Stadtbahn nicht auskommen werde. Ein sehr positiver Bericht!

Das Staatsarchiv Hamburg

Das Hamburger Staatsarchiv in der Kattunbleiche 19 (Wandsbek) kümmert sich als „Gedächtnis der Freien und Hansestadt Hamburg“ darum, daß in der Hamburgischen Verwaltung alles aufbewahrt wird, was für die Geschichte der Stadt von Bedeutung ist. Um dies lückenlos zu dokumentieren, werden Dokumente, Akten, Bilder und Karten gesichert – auf Papier, Pergament und zunehmend auch digital.

„Die aus blauen Glasplatten gestaltete Fassade des Magazingebäudes soll die Assoziation eines Eisblockes wecken, in dem Spuren eines früheren Lebens überdauern können“, so liest man auf der Netzseite des Archivs. Mit seiner fensterlosen Fassade wirkt das Magazin auf manche, je nachdem, wie ein geheimnisvoller Schrein, auf romantischere Menschen jedoch wie ein etwas seelenloser, langweiliger und phantasieloser Würfel, bis auf eine Ausnahme: Es gibt nämlich eine Merkwürdigkeit, die man heute sonst an öffentlichen Gebäuden vergebens suchen würde: Auf zwei der mit blauer Keramik verkleideten Wände wurden drei historische Dokumente vergrößert aufgeduckt: in Frakturschrift in deutscher Sprache, und auf lateinisch ein mittelalterliches Dokument in gotischer Schrift.

Bezahlschranke bei Internetz-Zeitungen (paid content) kann ausgetrickst werden!

Unsere Zeitung muß diesmal, die sie nicht so oft erscheinen kann, eine Neuigkeit im Netz verbreiten: Endlich sind zahlreiche Verlage dazu übergegangen, von Lesern ihrer im Internetz befindlichen Artikel Geld zu verlangen. Diese „Bezahlschranke“ (englisch „paid content“) ist neuerdings auch in Hamburgs größter Zeitung, dem „Hamburger Abendblatt“, eingebaut. Ebenso in der „Berliner Morgenpost“. Doch die Sache hat einen Haken:
Wenn man weiß, wie, kann man das Bezahlen umgehen, und zwar legal.

Man muß nur eine der Überschriften in Google eingeben, und dahiner „abendblatt“. Z. B. mit dem Artikel „Anschläge: mehr als 500 Autos in Hamburg und Berlin beschädigt“. Den Anfang davon gibt man ein in Google, mit einem Wortabstand, gefolgt von dem Zusatz „Abendblatt“: „anschläge: mehr als 500 abendblatt“. Großschreibung kann man weglassen. Oder man kopiert einfach die Überschrift in die Zwischenablage und setzt sie bei Google ein. Prompt kommt man auf den Artikel, ohne bezahlen zu müssen.

Ebenso geht es bei der „Berliner Morgenpost“. Hier ersetzt man „Abendblatt“ durch „Morgenpost“.

Ärgerlich: Betrüger mit "Phishing" gegen Internetz-Betreiber !

Die neueste Masche verrückter Geschäftemacher ist es, durch betrügerisch simulierte E-Briefe mit dem Absender seriöser Firmen (engl.: „Phishing“) an die Geheimdaten der Adressaten herankommen zu wollen. Dabei werden die Adressaten gebeten, eben mal Ihre Bankdaten mitzuteilen. Tut ein ahnungloser Adressat das, kann sein Konto geplündert werden. Die Absender, die in Rußland sitzen, werden hierbei immer dreister. Jetzt haben sie sogar das Firmenlogo und den Adreßkopf einer großen deutschen Internetz-Firma nachgemacht. Dumm nur, daß diese Russen nicht gut deutsch können, und daß wegen eines von Microsoft verursachten Fehlers statt deutsche Umlaute kyrillische Buchstaben in ihren E-Briefen vorkommen, so daß auch Laien die Unechtheit der E-Briefe merken. Reicht den Betrügern aber ihr Deutsch nicht, so versuchen sie es stattdessen mit etwas Englisch. Nur, das können diese Russen auch noch nicht so gut: Ihr neuester betrügerischer E-Brief trägt den Betreff: „Wichtige Massage (ü)ber Ihr Konto...“ Wenn englisch nur nicht so schwer wäre! Es sollte nämlich heißen: „message“ (Botschaft), nur, das kann der Betrüger nicht sehr und hat gedacht, daß wir es nicht merken! Ich kann da nur sagen: Nix gutt, nix Massage für mein Konto!

Hochinteressante Vorträge in Hamburg über ungewöhnliche Themen, die sonst niemand behandelt, können Sie hören, wenn Sie die Vorträge der Forschungsgesellschaft Hamburger-Forum e.V. besuchen!

Ausgabe 1/2010
der „Hamburger Nachrichten“ (nur Titelbild, noch nicht zum Herunterladen)

Ausgabe 2/2009
der „Hamburger Nachrichten“ zum Herunterladen

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Ausgabe 1/2009
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Frühere Ausgaben der „Hamburger Nachrichten“ zum kostenlosen Herunterladen:

Die „Hamburger Nachrichten“, Ausgabe von 1998, im PDF-Format, neue farbige Ausgabe 1 MB.

Die „Hamburger Nachrichten“, Ausgabe von 1999, im PDF-Format, neue Ausgabe 780 kB.

Verkaufsstellen der Hamburger Nachrichten: alle guten Zeitschriftenhandlungen sowie folgende Presse+Buch-Bahnhofsbuchhandlungen:

HH-Hauptbahnhof, Filiale Nr. 101,
Glockengießerwall

HH-Dammtor Bhf., Nr. 110
Theodor-Heuss-Platz

HH-Altona Fernb., Nr. 122
Paul-Nevermann-Platz

HH-Flughafen, Nr. 137
Flughafenstraße1-3

HH-Bergedorf SBh., Nr. 142
Weidenbaumsweg 14

Stilke HH-Harburg, Bahnhofshalle, Nr.111
Hannoversche Str.

Stilke HH-Holstenstr. S-Bhf., Nr. 120
Stresemannstr.

HH-Blankenese, Nr. 124
Erik-Blumenfeld-Platz

Stilke HH-Elbgaustr. S-Bhf., Nr. 125
Elbgaustraße

Aus der Geschichte unserer Zeitung:


Geschäftshaus der Hamburger Nachrichten
am Fischmarkt im Gründungsjahr 1786


Das neue (letzte) Geschäftshaus
der Hamburger Nachrichten
am Speersort 9-11,
vor dem Abriß 1939.

Das anstelle des Geschäftshauses
der Hamburger Nachrichten gebaute Druck- und
Verlagsgebäude der Gauzeitung Hamburger Tageblatt,
das heutige Pressehaus, noch mit dem Spitzdach.

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Herausgeber und Schriftleiter: Dipl.-Ing. Gerhard Helzel, Timm-Kröger-Weg 15, D-22335 Hamburg, Tel. 040-505374. E-Post:

 

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