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Die „Hamburger Nachrichten“ wurden gegründet 1792. Vereinigt 1814 mit dem 1673 gegründeten „Relations-Courier“, der ältesten Zeitung
Hamburgs, 1934 vereinigt mit dem 1731 gegründeten „Hamburgischen Correspondenten“.
Verboten 1939. - Vormals: Hermann’s Erben, Dr. Hermann Hartmeyer. - Neuherausgabe von Dipl.-Ing. Gerhard Helzel.Die Zeitung erscheint vierteljährlich.
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Endlich: die Sommer-Ausgabe fertig (rechts)! Sie wird im Laufe des Freitag-Nachmittag in die Presse+Buch-Bahnhofsbuchhandlungen gebracht und dürfte dort gegen 18 Uhr zu haben sein. Die Zeitschriftenläden werden am Dienstag beliefert. Hamburger
Schulreform verhindert! Die Reformgegner in Hamburg haben gewonnen. Die sechsjährige Primarschule wird nicht eingeführt. Landesabstimmungsleiter Beiß sagte, 276.304 Bürger hätten sich für den Erhalt der vierjährigen Grundschule ausgesprochen. Für die Einführung der Primarschule stimmten dem vorläufigen Endergebnis zufolge nur 218.065 Bürger. Die Wahlbeteiligung lag bei ca. 39 %. Damit siegte die Initiative "Wir wollen lernen" gegen alle im Rathaus vertretenen Parteien und erteilte diesen einen Denkzettel. Die Propaganda der Bürgerschaft gegen die Initiative hat 200.000 Euro gekostet, die in den Sand gesetzt wurden. Bürgermeister
Ole von Beust tritt zurück. Er wird am 25. August sein Amt aufgeben. Das hat er am Sonntag dem 18. Juli um ca. 17.30 Uhr bei einer Pressekonferenz im Rathaus mitgeteilt. Sein Nachfolger soll Innensenator Christoph Ahlhaus werden. Die schwarz-grüne Koalition will man fortsetzen. Die
CDU zittert, tritt von Beust am Sonntag zurück? In Hamburg
zittert jetzt die CDU: Man ist in Sorge, daß die
Abstimmung am Sonntag über die Schulreform noch lange
Zeit nachwirken wird. Manche denken: Wie bekommen wir das
nur wieder weg? Man möchte natürlich, daß von Beust
nicht immer den Schwanz der Grünen spielt. Seit sich
mehrere Unions-Kultusminister, Beusts Parteifreunde also,
am Wochende gegen die Primarschule geäußert haben,
gärt es in Hamburg. Wird von Beust deswegen am Sonntag
zurücktreten, wenn die Primarschule in der
Volksabstimmung abgelehnt wurde? Die Hamburger CDU hatte
zum großen Teil nur aus Loyalität, aber nicht aus
Überzeugung zur Primarschule ja gesagt. Wir meinen, es
ist zu befürchten, daß Beust sich erstmal weitermacht
und dann im folgenden Vierteljahr zurücktritt. Schulreform
in Hamburg: die CDU ist oftmals zerstritten! Der
Hamburger CDU-Mann Dirk Fischer sagte es dem Herausgeber,
als dieser das Thema ansprach: „Wir müssen die
Schulreform befürworten, weil wir sonst die Macht an die
SPD abgeben müßten.“ Wenn wir diese Logik nicht
teilen, so können wir das am nächsten Sonntag in einem
Volksentscheid. Achtung: die Mai-Ausgabe wird nicht gedruckt, da zu wenig Anzeigen eingegangen sind. Hochbahn-Chef Günter Elste: Stadtbahn muß kommen! Am
Montagabend, 28. Juni, wurde nach 19.30 Uhr im Hamburg-Journal
ein Beitrag über den Anstieg der Fahrgastzahlen des HVV
in Hamburg gebracht. Dabei kam auch der Vorsitzende der
Hamburger Hochbahn, Günter Elste, zu Wort. Er nahm sehr
deutlich für die Stadtbahn Partei, betonte, daß man
ohne sie diese Zuwächse nicht mehr werde beherrschen
können, verglich die höhere Kapazität der Stadtbahn
mit der der Busse und betonte, daß man in Zukunft ohne
die Stadtbahn nicht auskommen werde. Ein sehr positiver
Bericht! Das Staatsarchiv Hamburg
„Die aus blauen Glasplatten gestaltete Fassade des Magazingebäudes soll die Assoziation eines Eisblockes wecken, in dem Spuren eines früheren Lebens überdauern können“, so liest man auf der Netzseite des Archivs. Mit seiner fensterlosen Fassade wirkt das Magazin auf manche, je nachdem, wie ein geheimnisvoller Schrein, auf romantischere Menschen jedoch wie ein etwas seelenloser, langweiliger und phantasieloser Würfel, bis auf eine Ausnahme: Es gibt nämlich eine Merkwürdigkeit, die man heute sonst an öffentlichen Gebäuden vergebens suchen würde: Auf zwei der mit blauer Keramik verkleideten Wände wurden drei historische Dokumente vergrößert aufgeduckt: in Frakturschrift in deutscher Sprache, und auf lateinisch ein mittelalterliches Dokument in gotischer Schrift.
„Bezahlschranke“ bei Internetz-Zeitungen („paid content“) kann ausgetrickst werden! Unsere Zeitung muß
diesmal, die sie nicht so oft erscheinen kann, eine
Neuigkeit im Netz verbreiten: Endlich sind zahlreiche
Verlage dazu übergegangen, von Lesern ihrer im Internetz
befindlichen Artikel Geld zu verlangen. Diese „Bezahlschranke“
(englisch „paid content“) ist neuerdings auch in
Hamburgs größter Zeitung, dem „Hamburger Abendblatt“,
eingebaut. Ebenso in der „Berliner Morgenpost“. Doch
die Sache hat einen Haken: Man muß nur eine der Überschriften in Google eingeben, und dahiner „abendblatt“. Z. B. mit dem Artikel „Anschläge: mehr als 500 Autos in Hamburg und Berlin beschädigt“. Den Anfang davon gibt man ein in Google, mit einem Wortabstand, gefolgt von dem Zusatz „Abendblatt“: „anschläge: mehr als 500 abendblatt“. Großschreibung kann man weglassen. Oder man kopiert einfach die Überschrift in die Zwischenablage und setzt sie bei Google ein. Prompt kommt man auf den Artikel, ohne bezahlen zu müssen. Ebenso geht es bei der „Berliner Morgenpost“. Hier ersetzt man „Abendblatt“ durch „Morgenpost“. Ärgerlich: Betrüger mit "Phishing" gegen Internetz-Betreiber ! Die neueste Masche verrückter Geschäftemacher ist es, durch betrügerisch simulierte E-Briefe mit dem Absender seriöser Firmen (engl.: „Phishing“) an die Geheimdaten der Adressaten herankommen zu wollen. Dabei werden die Adressaten gebeten, eben mal Ihre Bankdaten mitzuteilen. Tut ein ahnungloser Adressat das, kann sein Konto geplündert werden. Die Absender, die in Rußland sitzen, werden hierbei immer dreister. Jetzt haben sie sogar das Firmenlogo und den Adreßkopf einer großen deutschen Internetz-Firma nachgemacht. Dumm nur, daß diese Russen nicht gut deutsch können, und daß wegen eines von Microsoft verursachten Fehlers statt deutsche Umlaute kyrillische Buchstaben in ihren E-Briefen vorkommen, so daß auch Laien die Unechtheit der E-Briefe merken. Reicht den Betrügern aber ihr Deutsch nicht, so versuchen sie es stattdessen mit etwas Englisch. Nur, das können diese Russen auch noch nicht so gut: Ihr neuester betrügerischer E-Brief trägt den Betreff: „Wichtige Massage (ü)ber Ihr Konto...“ Wenn englisch nur nicht so schwer wäre! Es sollte nämlich heißen: „message“ (Botschaft), nur, das kann der Betrüger nicht sehr und hat gedacht, daß wir es nicht merken! Ich kann da nur sagen: Nix gutt, nix Massage für mein Konto! Hochinteressante Vorträge in Hamburg über ungewöhnliche Themen, die sonst niemand behandelt, können Sie hören, wenn Sie die Vorträge der Forschungsgesellschaft Hamburger-Forum e.V. besuchen! |
Ausgabe 1/2010 der „Hamburger Nachrichten“ (nur Titelbild, noch nicht zum Herunterladen)
Ausgabe 2/2009 Ausgabe 1/2009 Frühere Ausgaben der „Hamburger Nachrichten“ zum kostenlosen Herunterladen: Die „Hamburger Nachrichten“, Ausgabe von 1998, im PDF-Format, neue farbige Ausgabe 1 MB. Die „Hamburger Nachrichten“, Ausgabe von 1999, im PDF-Format, neue Ausgabe 780 kB. Verkaufsstellen der Hamburger Nachrichten: alle guten Zeitschriftenhandlungen sowie folgende Presse+Buch-Bahnhofsbuchhandlungen: HH-Hauptbahnhof,
Filiale Nr. 101, HH-Dammtor
Bhf., Nr. 110 HH-Altona
Fernb., Nr. 122 HH-Flughafen,
Nr. 137 HH-Bergedorf
SBh., Nr. 142 Stilke
HH-Harburg, Bahnhofshalle, Nr.111 Stilke
HH-Holstenstr. S-Bhf., Nr. 120 HH-Blankenese,
Nr. 124 Stilke
HH-Elbgaustr. S-Bhf., Nr. 125 Aus der Geschichte unserer Zeitung:
Das anstelle des Geschäftshauses |
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Herausgeber und Schriftleiter: Dipl.-Ing.
Gerhard Helzel, Timm-Kröger-Weg 15, D-22335 Hamburg, Tel. 040-505374.
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